„Ehe für alle“ ÖCV fordert Einhaltung der Wahlversprechen

 

Ankündigung von Justizminister Moser zur Gleichstellung von eingetragener Partnerschaft und Ehe sorgt für Irritationen im ÖCV

 

Überrascht zeigt sich der Österreichische Cartellverband (ÖCV) von einem Interview von Justizminister Josef Moser, in dem dieser laut darüber nachdenkt, das im Wahlkampf der Regierungsparteien gegebene Versprechen „Nein zur Ehe für alle“ in Zukunft zu hinterfragen. „Wir hoffen, dass dieser Vorstoß des Ministers nur der Anfang einer Diskussion ist“, betont Vorortspräsident Stefan Grüneis, „und die Bundesregierung nun in einem ersten Schritt die Aussagen Mosers evaluiert.

Ehe und Familie sind nach Auffassung des ÖCV für das menschliche Zusammenleben grundlegende, gewachsene Gemeinschaften. Mann und Frau sind dabei von gleicher Würde und tragen die gleiche Verantwortung. Die klassische Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kind bzw. Kindern, ist die Keimzelle des Staates. Sie kann durch kein anderes Sozialgebilde gleichwertig ersetzt werden.

In diese Kerbe schlägt auch eine Erkenntnis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR), die die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau bestätigt.

Grüneis appelliert an die Regierung, das katholische Verständnis der Ehe nicht aus den Augen zu verlieren und sich an diesem zu orientieren. Im Sinne des Prinzips Religio (römisch-katholisch) und der sich daraus ergebenden Unauflöslichkeit der Ehe, zu der sich der ÖCV bekennt, möchte er sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Ehe durch die Regierung aussprechen.

Der Österreichische Cartellverband (ÖCV) ist mit über 13.000 Mitgliedern der größte Akademikerverband in Österreich. Mit seinen 50 katholischen Studentenverbindungen ist er in allen großen Städten des Landes vertreten.

 

 

Details und Infos hierzu unter https://www.ots.at/

 

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