Ein Ferialjob muss her! Aber wie schreibt man den Lebenslauf?

Zu Jahresbeginn fängt – zumindest bei den Early Birds – die Suche nach einem Ferialjob an. Für viele ist da der Lebenslauf eine Hürde, über die sich manche nicht so recht drüber wagen. Aber es muss nun mal sein!

Wir haben in der Redaktion einige Anfragen bekommen: Was kommt hinein? Muss man die Eltern anführen? Wie muss die Form sein?

Hier nun unsere Zusammenfassung an  Tipps und Tricks.

Um den Lebenslauf zu schrieben, ist einiges an Vorarbeit notwendig. Es wäre gut,  sämtliche Unterlagen, wie Dokumente und Zeugnisse zur Hand haben und/oder alles auswendig wissen.

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Formen entwickelt. Wir wollen euch hier die gängigste Art vorstellen. Und ein paar Tipps, wie man manche Dinge hübsch verpackt.

Die Daten
– Persönliche Daten: Vor- und Familienname, Geburtsdatum und -ort, Staatsbürgerschaft. Früher musste man noch die Namen der Eltern anführen und deren Beruf. Das ist nicht mehr up-to-date.
– Schulbildung: absolvierte Schulen inklusive Ort, Dauer und Abschlussdatum. Wie schon oben erwähnt – nicht mit der Volksschule beginnen. Die sollte Jeder hinter sich gebracht haben.
– Hochschulen: absolviertes Studium, Universität , Auslandssemester & Co., wieder inklusive Ort & Dauer, absolvierte Auslandssemester
– Berufsausbildung: Art der Ausbildung, Firma, Ort & Datum
– Beruflicher Werdegang:  Position, Arbeitgeber, Arbeitsorte, Dauer
– Praktika: gerade bei Berufseinsteigern ist das wichtig
– Aus- und Weiterbildungen: Hier gilt es nur die Aus- & Weiterbildungen anzugeben, die für den Dienstgeber oder die angestrebte Position relevant sein könnten.
– Kenntnisse und Fähigkeiten: EDV, Sprachen, Führerscheine etc.
– Hobbys und Interessen: Wie bei allen Punkten heisst es auch hier, ehrlich sein – aber nicht alles preisgeben. Also wer als Hobby Freeclimbing angibt, darf sich nicht wundern, wenn er abgelehnt wird.
– Ort, Datum, Unterschrift: In früheren Zeiten, als es noch üblich war, die Bewerbung per Post zu schicken, war es wichtig, dass den Lebenslauf die Originalunterschrift zierte. Bei eMail-Bewerbungen ist es nicht mehr möglich und wird auch in digitaler Form, nicht mehr benötigt. Jedoch ist die eingescannte Vraiante sehr elegant und eine Möglichkeit, die sicher niemals zum Nachteil des Bewerbers ausgelegt wird.

Die Chronologie
Die wenigsten Personalabteilungen interessieren sich dafür, wo die Volksschule besucht wurde, oder was die ersten beruflichen Erfahrungen vor zig Jahren waren. Sprich, man beginnt immer mit der letzten, aktuellsten Position. So aufgelistet spricht man von verkehrt-chronologisch, was die ganze Sache übersichtlicher macht.

Die Form
Da sich die Bewerberzahlen meist im drei-stelligen Bereich bewegen, müssen sich Personalisten schnell ein Bild des Bewerbers machen können. In den letzten Jahren haben sich daher hat sich in den letzten Jahren eine standardisierte Form durchgesetzt. Die Lebensläufe werden fas alle ich der EUSROPASS-Form verfasst. Vorlagen könnt ihr hier herunterladen.

Das Foto
Es lohnt sich, das Bild bei einem Fotografen machen zu lassen. Immerhin sollte es euch ins rechte Licht rücken. Einem schlecht gemachten Foto sieht man an, dass es aus Zeitmangel oder ohne professionelle Hilfe gemacht worden ist.

 

Das erste Erstellen kann etwas dauern, aber habt ihr mal alles eingetragen, so lässt sich die Form ein wenig variieren und ihr könnt euch ein kreativ austoben. Immerhin soll der Lebenslauf ja auch ein Abbild von euch sein.

Fotograf: benedicthh
Ein Kommentar Füge deinen hinzu
  1. Liebe Leute,
    an alle die, die demnächst Bewerbungen rausschicken:
    Ich habe in den letzten Tagen hunderte Lebensläufe gelesen, und eines der wichtigsten Kriterien für mich ist:
    Ein professionell gemachtes, sympathisches Foto!
    Bewerbungen mit Selfies, Bilder am Wirtshaustisch, James-Dean-Posen und ähnliches habe ich sofort aussortiert!
    Alles Liebe euch allen,
    Alexander

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