Tauben – Die Ratten der Lüfte

 

Was wissen wir denn eigentlich über Tauben?

Montagmorgen. Verschlafen stehen wir an der U-Bahn Haltestelle. Während wir uns zwanghaft wach halten, sehen wir im Augenwinkel eine Taube. Ekelig – denken wir uns. Doch sind sie das wirklich? Was unterscheidet Tauben so sehr von anderen Vögeln? Und warum ist eine Blaumeise niedlich, aber eine Taube nicht?

 

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Tauben sind vielfältig und weit verbreitet. Die Familie umfasst etwa 42 Gattungen und mehr als 300 Arten. Während die meisten eher ein schlichtes gräuliches Gefieder haben, gibt es auch sogenannte Fruchttauben. Die sind sogar bunter als Papageien, und mindestens genauso schön. Auch in der Größe unterscheiden sie sich, von dem Umfang eines Haushuhns bis zur kleinen Lerche ist alles dabei.

 

Wo sie wohnen und welche Hobbys sie haben

Der Lebensraum von unseren fliegenden Freunden ist relativ verstreut. Man findet sie in Südasien, Australien, Neuguinea, dem Himalaya und in der Paläarktis. Wie man also sieht – man findet sie nicht nur in den Städten. Auch haben Tauben ein bestimmtes Gebiet in dem sie immer wieder zu sehen sind. Vor unserer Redaktion gibt es ein Taubenpärchen – liebevoll Justin und Kevin getauft, wobei Kevin ziemlich sicher ein Weibchen ist. Diese Zwei sind einer der Hauptgründe weshalb wir diesen Artikel verfassen. Denn während wir sie sonst nur vorbeifliegend und flüchtig sehen, konnten wir Kevin und Justin gut beobachten. Und mussten feststellen dass sie schon sehr niedlich sein können.

Sie sind doch Bakterienschleudern, oder?

Natürlich. Jedes Tier und auch der Mensch, haben Bakterien auf ihrer Haut. Generell gilt, sollte man ein wildes Tier streicheln oder anderweitig damit in Berührung kommen, sollte man sich danach die Hände waschen. Aber die größeren Bakterien sind im Taubenkot zu finden. Er ist Säurehaltig und ist in rauen Mengen schädlich. Nicht nur für Gebäude, sondern auch für die Luft. Da wir aber selten Taubenkot in unseren Wohnungen finden, und Wien unter freiem Himmel liegt, haben wir nicht viel zu befürchten.

 

Unsere Empfehlung

Tut Tauben nicht weh. Nur weil wir sie als störend empfinden, gibt uns das noch lange kein Recht ihnen etwas anzutun. Versucht sie nicht als fliegende Ratten zu sehen, sondern als normale Vögel, dessen Population jährlich sinkt. Auch Tauben können irgendwann aussterben. Und unsere Empfehlung zum Schluss: Lasst die Finger von Taubenkacke! Und falls ihr damit doch mal in Berührung kommt – Händewaschen nicht vergessen!

 

 

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