Zertifikat für MedUni Wien

Studium der Humanmedizin der MedUni Wien wieder zertifiziert

Das Curriculum der Humanmedizin der MedUni Wien wurde im Jahr 2011 auf freiwilliger Basis der Universität erstmals durch die Zertifizierungs- und Akkreditierungs-Kommission der Österreichischen Qualitätssicherung AQA für die Dauer von fünf Jahren akkreditiert. Jetzt erfolgte ein erfolgreiches Reakkreditierungsverfahren ohne Auflagen. Das Dekret für die neuerliche, erfolgreiche Akkreditierung wurde heute, Mittwoch, im Rahmen des Symposiums „ÄrztInnen für die Zukunft“ an die Vizerektorin für Lehre, Anita Rieder, überreicht.

Im Resümee des Akkreditierungsverfahrens heißt es unter anderem: „Das Programm (Anm.: der Studiengang Humanmedizin) berücksichtigt vollständig die ‚Global Standards for Quality Improvement of Basic Medical Education‘ und greift die Empfehlungen des Deutschen Wissenschaftsrates zur Weiterentwicklung des Medizinstudiums auf Grundlage einer Bestandsaufnahme der humanmedizinischen Modellstudiengänge in angemessener Weise auf“. Weiters wurde der sinnvolle Einsatz von vorhandenen Ressourcen, die angemessenen Entscheidungsprozesse, aber auch ein „weit entwickeltes“ Qualitätsmanagement positiv erwähnt. Zusatz: „Auch die Studienbedingungen können hinsichtlich der Studienkultur als sehr gut angesehen werden.“ Auch die Organisation des Studiengangs und die Betreuung der Studierenden werden – insbesondere vor dem Hintergrund der großen Studienanzahl – als sehr gut eingeschätzt. Der Studiengang hinterlasse, so die Prüfer, einen „positiven Gesamteindruck“.

„Die Gutachtergruppe ist zu der Einschätzung gekommen, dass es der Medizinischen Universität Wien gelungen ist, ein Studienangebot zu erstellen und seit mehreren Jahren erfolgreich anzubieten, das eine klar umrissene Zielgruppe an Studierenden anspricht und den Anforderungen der beruflichen Praxis in der Humanmedizin gerecht wird“, zitiert Anita Rieder aus dem Gutachten.

Gleichzeitig wurden am (heutigen) Mittwoch im Rahmen einer Fachveranstaltung die Herausforderungen für das Medizinstudium der Zukunft diskutiert, aber auch jene für die Zukunft der ärztlichen Primarversorgung bis hin zur spezialisierten Universitätsmedizin. Neben ExpertInnen der MedUni Wien, angeführt von Rektor Markus Müller, referierten u.a. auch die renommierten Fachleute Udo Obertacke, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie der Medizinischen Fakultät in Mannheim, und Werner Kübler, Direktor des Universitätsspitals in Basel.

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Über die Medizinische Universität Wien:
Die Medizinische Universität Wien ist eine der traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten Europas. Mit rund 8.000 Studierenden ist sie heute die größte medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit 5.500 MitarbeiterInnen, 27 Universitätskliniken und drei klinischen Instituten, 12 medizintheoretischen Zentren und zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im biomedizinischen Bereich.

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