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Alles im Gleichgewicht? Wenn es zwischen Familie und Beruf stimmt

 

 

 

Eine gute Work-Life-Balance ist wichtig, um sich wohl zu fühlen. Dabei geht es gar nicht unbedingt darum, weniger zu arbeiten und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Wichtig ist vielmehr, dass die Mischung passt. Und das ist dann der Fall, wenn man sich in der Familie ganz um sich und die Familie kümmert, im Beruf aber komplett vom Familienalltag abschalten kann.

Mit einer Ausnahme: Im HomeOffice kommen Familie und Arbeit auf konstruktive Art und Weise zusammen.

 

 

Gleitzeit, Firmenkita und HomeOffice: Vereinbarkeit für Sie und Ihn

Frauen arbeiten heute in Vollzeit und haben auch durchaus Spaß an ihrem Beruf – und Männer sehen sich immer mehr in der Pflicht, aktiv am Familienleben teilzunehmen. Für die meisten Unternehmen bedeutet das, dass eine Firmenkita oder Eltern-Kind-Arbeitsplätze eine gute Maßnahme sind. Bei vielen großen Firmen sind Gleitzeit und HomeOffice inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Und das ist auch gut so.

Allerdings ist es gerade beim Arbeiten zu Hause wichtig, dass die Balance stimmt. Es ist gar nicht so einfach, mit einem bauklötzchenwerfenden Kind im Raum konzentriert Excel-Tabellen auszuwerten oder mit Rasseluntermalung ein Verkaufsgespräch am Telefon zu führen. Es gehören klare Regeln dazu, und eine gewisse räumliche Trennung ist meist auch eine gute Idee.

 

Passendes Mobiliar für die Arbeitsatmosphäre

Psychologische Studien haben ergeben, dass für ein gutes, konzentriertes Arbeiten ein klar vom Wohnbereich abgegrenzter Arbeitsplatz nötig ist. Die Abgrenzung hat einen ganz einfachen Zweck: Die Sinne nehmen den nüchtern und nach Zweckmäßigkeit eingerichteten Raum wahr und schalten das Gehirn von “Entspannung” auf “Arbeit” um. Deshalb sollte man auch nie im Bett oder auf dem Sofa arbeiten, wenn man dort auch noch schlafen will – Einschlafstörungen sind genauso vorprogrammiert wie Probleme bei der Konzentration.

Das passende Mobiliar hilft dabei, von “zu Hause” auf “Arbeit” umzuschalten. Wichtig ist nicht nur, dass Schreibtisch und Stuhl da stehen und nur zum Arbeiten genutzt werden, sondern auch, dass sie gewisse gesundheitliche Voraussetzungen erfüllen.

 

Disziplin gehört dazu – bei allen Beteiligten

Wer im HomeOffice gesund, produktiv und vor allem konsequent arbeiten will, braucht Regeln. Manche HomeOffice Anhänger/-innen nehmen sich jeden Tag eine bestimmte Zeit heraus, in der sie zwar körperlich zu Hause anwesend sind, aber einfach ignoriert werden sollten. Sie sind anwesend, aber nicht verfügbar für Kinder und Ehepartner. Das kann für junge Familien bedeuten, dass ein Babysitter oder eine Tagesmutter im eigenen Haus den Nachwuchs betreuen und nur im Notfall die Eltern angesprochen werden. Es kann aber auch bedeuten, dass Mama einfach morgens nicht früh ins Büro fährt, sondern Zeit hat, die Kinder für Schule und Kindergarten fertig zu machen und hinzubringen, dann aber bis Abholzeit zu Hause arbeitet. Es erspart also in erster Linie lange Anfahrtswege. Für die betroffene Mama wird es trotzdem schwierig sein, in der zur Verfügung stehenden Zeit tatsächlich zu arbeiten und Wäsche, Abwasch und leeren Kühlschrank zu ignorieren. Das ist nicht immer leicht. Noch schwerer ist es, sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeiten zu erinnern.

 

 

 

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