Bakabu und die (nicht ganz) Stille Nacht

Kinderbuchautor Ferdinand Auhser veröffentlicht am 19. November sein neues (Weihnachts-)Buch rund um den beliebten, blauen Ohrwurm Bakabu. Der deutsche Schauspieler Christian Tramitz leiht den Figuren im Hörbuch dazu mit Witz und Charme seine Stimme. Die Geschichte „Bakabu und die (nicht ganz) Stille Nacht“ handelt vom berühmtesten Weihnachtslied der Welt und erzählt – passend zur Weihnachtszeit – besinnlich, humorvoll und spannungsreich eine fantastische Entstehungsgeschichte des Songs aus dem Jahre 1818.

„Es geht darum, die Entstehung des Liedes, aber auch die Bedeutung des Weihnachtsfestes, seine Herkunft und seine Wirkung in den Vordergrund zu stellen: den Frieden und die Freude, die zwischen den Menschen herrschen und die durch das Weihnachtsfest verbreitet werden. Denn darin liegt auch die Schnittstelle zwischen Weihnachten und der Musik: beide haben die Kraft – vielleicht sogar die Zauberkraft – die Herzen der Menschen zum Leuchten zu bringen“, schildert Ferdinand Auhser die Beweggründe zu seinem neuen Kinderbuch.

Exklusiv für euch haben wir Ferdinand Auhser zu seinen Büchern, seinen Kindheitsträumen und über die Zukunft von Bakabu befragt…

…viel Spaß beim Entdecken!

Interview mit Ferdinand Auhser

Hotel Mama: Wer komponiert die Melodien zu Ihren Liedern?

Ferdinand Auhser: Alle Bakabu-Lieder stammen aus der Feder von Manfred Schweng – auch die Liedtexte. Er ist das Mastermind hinter der Bakabu-Musik und hat diesen ganz speziellen Sound kreiert. Manfred feierte vor Bakabu schon große Erfolge     als Bandmitglied und Produzent von Ludwig Hirsch, sowie als Musical-Komponist (Falco meets Amadeus) und Schöpfer von Film-Musiken (gemeinsam mit Bakabu-Initiator Arthur Lauber).

Hotel Mama: Für welche Altersklasse sind Ihre Kinderbücher gedacht?

Ferdinand AuhserUnsere Lieder-Alben richten sich an Kinder im Kindergarten und in der Volksschule. „Bakabu und die (nicht ganz) Stille Nacht“ ist eher ein Buch für Kinder ab 6 Jahren. Das ist schon ein richtiges Kinderbuch. Ab 2019 möchten wir aber 2 Bakabu-Buchschienen schaffen: eine für Kinder ab 3 und eine für Kinder ab 6 mit weiteren Abenteuer-Geschichten.

Hotel Mama: Wie ist Ihnen die Idee zu der Geschichte „Bakabu und die (nicht ganz) stille Nacht“ gekommen?

Ferdinand Auhser: Voriges Jahr habe ich mir in der Weihnachtszeit gedacht: „Schade, dass es kein Bakabu-Weihnachtsbuch“ gibt. Dann bin ich kurz nach Weihnachten über die Information gestolpert, dass 2018 das Stille-Nacht-Jubiläum ist. Na ja, und dann dachte ich, dass da unser Ohrwurm wohl mit von der Partie gewesen sein muss 😊

Hotel Mama: Wie lange hat der Entstehungsprozess von der Idee bis zum fertigen Buch gedauert?

Ferdinand Auhser: Wie gesagt, die Idee entstand schon relativ kurz nach dem letzten Weihnachtsfest. Dann gab es aber wieder viele andere Projekte, sodass ich erst Ende Juni wirklich zu schreiben begonnen habe – und zwar in Italien, bei 33° im Schatten. Das fertige Buch haben wir dann am 16. November geliefert bekommen.

Hotel Mama: Inwiefern muss man seine Sprache und Formulierungen anpassen, wenn man für Kinder schreibt?

Ferdinand Auhser Na ja, es ist natürlich schon ein Unterschied, ob man einen wissenschaftlichen Text oder ein Kinderbuch schreibt. Aber da wie dort ist es wohl ratsam, möglichst direkt an die Idee oder das Thema heranzugehen. Das ist gerade für mich eine ganz besondere Herausforderung. Bei meinen Texten im Zuge des Philosophiestudiums ist das wahrscheinlich eher selten geglückt. Bei Kinderbüchern ist es wichtig, Humor und Spannung zu verbinden … man muss die Kinder in die Geschichte holen können. Da sollte man sich wohl auch in die eigene Kindheit zurückversetzen und sich fragen: „Was hätte ich lustig gefunden? Wo hätte ich unbedingt wissen wollen, wie es weitergeht?“ Ich hoffe, das gelingt … zumindest ab und zu.

Hotel Mama: Was war Ihr Traumberuf als Kind? Wollten Sie immer schon Autor werden?

Ferdinand AuhserSo richtigen Traumberuf hatte ich keinen. Eine Zeit lang wollte ich – glaube ich – Schauspieler werden, weil ich mir gedacht habe, dass die das schönste Leben haben … oder die coolsten sind. Dann wollte ich Tennisspieler werden. Autoren sind dann erst ab 16,17 oder so immer cooler geworden. Jedoch wirklich Autor werden wollte ich eigentlich gar nicht, wenn ich mir das so recht überlege. Aber jetzt schon. Jetzt macht es richtig Spaß.

Hotel Mama: Haben Sie selbst Kinder?

Ferdinand AuhserIch selbst habe keine Kinder, nein.

Hotel Mama: Seit wann schreiben Sie?

Ferdinand AuhserIch habe schon als Kind gerne Geschichten geschrieben … das hatte irgendwie etwas Konstruktives. Meine Zeichnungen haben mir nie so recht gefallen (und den anderen, glaube ich, auch nicht), deshalb war das mit dem Geschichten-Erzählen eine gute Alternative. Irgendwie muss man sich ja auch als Kind verwirklichen 😊

Hotel Mama: Planen Sie weitere Abenteuer für Bakabu und seine Freunde?

Ferdinand AuhserUnbedingt. Es sollen noch viele Bakabu-Geschichten entstehen … für das erste Halbjahr 2019 schweben mir vier neue Geschichten vor. Drei für Kinder von 3 bis 6 und ein neues Abenteuer für Kinder ab 6 … eine Piratengeschichte, in der zum ersten Mal auch ein richtiger Bösewicht auftaucht … ich hab mit Christian Tramitz darüber gesprochen und wir finden beide, dass es einen Fiesling geben muss … einen furchtbar fürchterlichen 😊

Hotel Mama: Könnten Sie sich vorstellen, Bakabu irgendwann als Zeichentrickfilm im Fernsehen zu sehen?

Ferdinand AuhserNa klar. Das wäre ein Traum und ich glaube, dass es richtig gut funktionieren würde. Ich weiß, man soll nichts überstürzen, eins nach dem anderen und so – aber in Wahrheit seh ich die Zeichentrickserie und den Kinofilm schon ganz genau vor mir … mal sehen, wie lange es dauert, bis ihn die anderen auch sehen.

 

Schaut auf unsere Facebook Seite, wir haben von Ferdinand Auhser zwei Exemplare von „Bakabu und die (nicht ganz) stille Nacht“ inkl. Hörbuch bekommen!

Postet eure Zeichnung von Bakabu und nehmt teil an unserem Gewinnspiel!

 

Für mehr Infos zu Bakabu schaut auf: https://www.bakabu.at/