„FeierAbend“-Doku zu Allerheiligen: „Der Grabredner“

 

Am 1. November um 20.00 Uhr in ORF 2

„Der Tod ist das Ende meines Lebens, ich lebe nicht weiter. Aber das, woraus und wofür ich gelebt hab, das endet natürlich nicht damit, dass ich sterbe.“

Hannes Benedetto Pircher ist Autor und Grabredner. Mehr als 5.000-mal hat er bereits Angehörige beim Abschied eines Verstorbenen begleitet. Es sind meist Menschen ohne religiöses Bekenntnis, die sich an ihn wenden. Für seine Grabreden bereitet sich Pircher, der bei Umberto Eco studiert hat, akribisch vor. Den Namen jedes Toten, den der Ritualbegleiter begräbt, kalligrafiert er in ein Totenbuch. Tausende Namen sind bereits eingetragen – sein eigener Name soll der letzte sein. Seine Erfahrung mit Angehörigen hat ihm gezeigt, dass es nicht um die Angst vor dem Tod geht, sondern um die Sorge, dass das Leben unvollständig, nicht gelebt bleiben könnte.

„Über den eigenen Tod oder das eigene Ende nachzudenken ermöglicht mir einen klareren Blick auf mein jetziges Leben!“

erzählt der Grabredner in von Robert Neumüller gestalteten „FeierAbend“-Ausgabe, die ORF 2 zu Allerheiligen am Donnerstag, dem 1. November 2018, um 20.00 Uhr zeigt.

Der in Wien lebende Hannes Benedetto Pircher stammt aus Südtirol. Bis heute nennt er Südtirol seine Heimat. Mit seinem Vater verbindet ihn vor allem die Liebe zur Musik. Gemeinsam haben sie an einem Requiem geschrieben – und ein Buch über die Familiengeschichte verfasst. Zwei Jahre lang war Hannes Benedetto Pircher bei den Benediktinern in Marienberg, später sieben Jahre lang bei den Jesuiten. Auch wenn er dem Leben als Ordensmann den Rücken gekehrt hat – die Bande dorthin sind nie abgerissen, viele Gesprächspartner und Freunde sind geblieben.

Hannes Benedetto Pircher studierte Philosophie, Theologie und absolvierte eine Ausbildung zum Schauspieler. Nach seiner Hochzeit begann er seine Tätigkeit als Grabredner. Viele Menschen, die keiner Konfession angehören, suchen in ihrer Verzweiflung und in ihrem Schmerz jemanden, der Halt und Trost anbieten kann, erzählt der Grabredner. Nicht zuletzt auf diese Weise gelingt es ihm, seiner Berufung treu zu bleiben – immer auf der Suche nach den letzten Fragen – ganz nah bei den Menschen.

 

Details und Infos hierzu unter https://www.ots.at/

 

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