Die wichtigsten Tipps rund ums Grillen

Grillabende erfreuen sich im Sommer großer Beliebtheit. Dabei sind Schweinefleisch, Bratwürste aber auch Gemüsespieße und Grillkäse die klaren Favoriten auf Rost und Tisch. Um jedoch den Grillabend nicht nur kulinarisch, sondern auch im Sinne der Lebensmittelqualität gelungen zu gestalten, bedarf es einiger Dinge, die zu beachten sind:

 

> Fleisch möglichst kurz vor dem Grillfest besorgen

> bei verpackten Fleischwaren: auf das Mindesthaltbarkeits- bzw. Verbrauchsdatum achten

> gepökeltes Fleisch und “rote” Wurstwaren zum Grillen vermeiden, da beim Erhitzen krebserregende Stoffe gebildet werden können

 

Ideal zum Grillen:

 

> Schweinefleisch

> Rindfleisch – gut abgelegen, mit feinen Fettsträngen durchzogen

> Lammkotelett

> Huhn – am besten Brustfleisch und “Haxerl”

> Truthahn

> Fisch

> Gemüse

> Grillkäse

> Grillwürste

 

Das Marinieren

 

Oliven- und Rapsöl sind zu empfehlen. Auf Grund ihrer Zusammensetzung sind sie zum Grillen besonders geeignet. Exotischer und dennoch unbedenklich ist Erdnuss- oder Traubenkernöl.

Das Fleisch sollte schon am Vortag mariniert werden. Das Salzen, wenn überhaupt, sollte dabei erst unmittelbar vor der Grillerei geschehen. Frische Kräuter hingegen sind erst nach dem Grillen aufzustreuen – Sie verbrennen sonst beim Grillen.

Grillfleisch so lange wie möglich gekühlt lagern. Schutz vor Insekten und Verunreinigungen bieten geeignete Abdeckungen, etwa Alufolie.

Zum Wenden des Grillfleisches ist es besser, eine Grillzange zu verwenden. Sticht man mit einer Gabel in das Fleisch, tritt Fleischsaft aus. Dies führt zu fadem Geschmack und es wird trocken.

Grillfleisch nach dem Grillen kurz rasten lassen. Das Fleisch schmeckt saftiger, weil beim Schneiden weniger Saft austritt.

 

Das Grillen

 

Bildet die Holzkohle eine weiße Glut, ist die richtige Temperatur zum Grillen erreicht. Bis dahin vergeht schon mal rund eine halbe Stunde.

Zum Grillen ausschließlich Holzkohle verwenden – niemals harzreiches Holz, lackierte Holzteile oder Tannenzapfen. Zum Anzünden eignen sich Grillanzünder. Die Sicherheitshinweise beachten!

Schürze und Grillhandschuhe verwenden, um sich vor Verbrennungen zu schützen

Griller samt Fleisch niemals unbeaufsichtigt lassen. Reichlich Wasser oder Feuerlöscher – für den Fall – bereithalten.

 

Durch abtropfendes Fett, das in die Glut gelangt und verbrennt, entstehen krebserregende Stoffe, die mit dem aufsteigenden Rauch das Fleisch verunreinigen, daher:

> Grilltassen und Alufolie als Unterlage verwenden.

> mariniertes Fleisch vor dem Grillen gut abtropfen lassen

> Grillrost, besonders wenn er mit Fettresten und verkohlten Fleischstückchen verschmutzt ist, zwischenreinigen

> wenn die Kohle zu brennen beginnt, den Rost samt Fleisch vom Feuer nehmen, das Feuer löschen und den Rost höher hängen

> verkohltes Grillgut entsorgen. Auch nicht an Haustiere verfüttern.

 

Für die “NichtraucherInnen”: Elektro- oder Gasgrills verwenden. Diese rauchen nicht so stark wie offenes Feuer.

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