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Von Pochieren bis Frittieren – Wie kann man Fisch genießen?

 

 

 

Fisch schmeckt nicht nur köstlich, er ist auch zudem sehr gesund. Zwei Gründe warum er vermehrt auf den Speiseteller kommt. Geht es allerdings um die Zubereitung greifen viele aus Scheu zur Tiefkühlware. Dabei ist es gar nicht so schwierig, frischen Fisch genüsslich zuzubereiten. Alexandra Aibler-Bauer, Geschäftsführerin des Premium-Fischhändlers Eishken Estate, verrät in sieben Varianten, wie man Fisch noch genießen kann. 

 

 

Ob Lachs, Seezunge, Zander oder Waller – so vielfältig wie die Auswahl an Speisefischen ist, sind auch deren Zubereitungsarten. Der gewohnte Fisch aus der Pfanne muss es also nicht jedes Mal sein. Von Pochieren bis Frittieren – Alexandra Aibler-Bauer zeigt Methoden für erweiterte Gaumenfreude auf.

 

  • Pochieren 

Beim Pochieren wird der Fisch langsam, bedeckt mit Flüssigkeit (z.B.: Gemüse-, Fischfond) unter dem Siedepunkt – es darf also nie kochen – und im eigenen Sud gegart. Der Sud kann beliebig gewürzt und etwa mit Weißwein verfeinert werden. Diese Zubereitungsart bringt den Geschmack von Fisch richtig zur Geltung und ist optimal für ganze Fische oder Koteletts.

 

  • Braten

Das Braten von Fisch in der Pfanne gehört zu den gängigsten Zubereitungsarten. Dafür eignen sich Filets aber auch ganze Fische. „Beim Anbraten von Filets sollte man mit der Hautseite beginnen“, erzählt Aibler-Bauer, „so stellt man sicher, dass eine knusprige Kruste entsteht.“ Die Garzeiten von Filets betragen dabei etwa vier bis sechs Minuten, während ein ganzer Fisch, je nach Größe, etwa fünf Minuten von jeder Seite angebraten werden sollte.

Tipp: Hohe Temperaturen vermeiden und hochwertige Öle verwenden. So bleibt das Fleisch schön zart sowie saftig und das Öl in Takt. 

 

  • Frittieren

Den frittierten Fisch kennen viele fertig in der Packung. Dabei ist er sehr simpel selbst herzustellen. Dafür einfach das Filet oder ganze kleine Fische mit Zitrone beträufeln, in Mehl, dann in Ei und anschließend Brösel eintunken und zum Schluss in heißem Öl goldbraun ausbacken.

 

  • Dünsten

Dünsten ist eine rasche, fettarme und obendrein gesunde Zubereitungsart. Dazu den Fisch in einen Topf mit etwas Öl und Fond geben und zugedeckt gar werden lassen. Zusätzlich kann man auch Gemüse reingeben. Pluspunkt: Durch das Dünsten bleibt der Fisch zart sowie aromatisch und behält alle wertvollen Nährstoffe. Geeignet für: Kleine Fische, Filets oder Koteletts.

 

  • Backen

Die Alternative zu Topf und Pfanne ist das Blech im Backofen – hier kommen alle Fischformen in Frage. „Für einen intensiveren Geschmack Beilagen, wie etwa Gemüse, unter den Fisch geben und mit etwas Zitronensaft und Olivenöl beträufeln“, verrät Aibler-Bauer. Beim Backen bleibt der Eigengeschmack des Fisches vollständig bestehen.

 

  • Dämpfen

Zum Dämpfen von Fisch benötigt man einen Topf mit Siebaufsatz. Den Topf dabei mit etwas Wasser füllen und dieses zum Kochen bringen. Anschließend den Aufsatz inkl. Fisch über das Wasser hängen und so im heißen Dampf garen lassen. Die Garzeit variieren je nach Fischgröße: Filets etwa vier bis sechs Minuten, ganze Fische etwa zehn bis 20 Minuten garen. Alternativ zum Topf kann man natürlich auch zum Dampfgarer greifen.

 

  • Grillen

Nicht nur Fleisch, auch Fisch kann perfekt auf den Grillrost gelegt werden. Ob im Ganzen oder als Filet – jeder Fisch eignet sich. Zum kulinarischen Hochgenuss wird das Fleisch, wenn es vorab in eine Marinade gelegt wurde.

 

 

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