Frühling? Nein! Doch! Oh!

Wie Gartenpflanzen Zeichen setzen und wann der Frühling denn nun tatsächlich beginnt:

Der Frühling beginnt für die einen am 1. März, dem meteorologischen Startpunkt. Für die meisten ist Frühlingsbeginn aber erst am 20. März. Die Natur lässt sich von beidem wenig beeinflussen. Daher gibt es noch eine dritte Berechnung des Frühlingsbeginns: den Phänologischen Kalender.

Hier wird die Natur beobachtet, und erst wenn bestimmte Pflanzen ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen, spricht man vom Beginn einer neuen Jahreszeit. Und dieser verschiebt sich immer wieder. Denn: Ist es in einer Ecke Deutschlands mal lange sehr kalt, verzögert sich die Entwicklung der Natur um ein bis zwei Wochen, erklärt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Umgekehrt ist das der Fall, wenn es plötzlich warme Frühlingstemperaturen gibt.Der sogenannte Erstfrühling ist eingetreten, wenn die Forsythien blühen

Die sogenannten Zeigerpflanzen gedeihen oft auch im Garten. So steht der Blühbeginn von Haselnuss und Schneeglöckchen laut der Gartenakademie für den Vorfrühling. Der sogenannte Erstfrühling folgt, wenn Forsythien zu blühen beginnen und die Stachelbeere ihre Blätter öffnet. Mit Blühbeginn des Apfels und der Blattentfaltung an der Stieleiche wird es Vollfrühling.