Verhaltenstipps bei Pollenallergie

 

 

 

Ungefähr ein Viertel der Bevölkerung in Europa leidet unter Allergien. Zu einer Allergie kommt es, wenn das Abwehrsystem des Körpers auf Stoffe reagiert, die eigentlich harmlos sind. Pollen sind die häufigste Ursache von allergischen Reaktionen wie Niesen, Schnupfen oder tränenden und juckenden Augen.

 

 

Diagnose und Therapie früh beginnen

Schon bei Verdacht auf eine Allergie sollte ein Allergietest durchgeführt werden. Zu oft suchen Betroffene erst nach Jahren ein Allergiezentrum auf. Tabletten, Sprays und Tropfen lindern die Beschwerden. Die neuesten Präparate kombinieren die wichtigsten Wirkstoffe. Je früher die Therapien zum Einsatz kommen, desto besser ist die Allergie behandelbar.

Auch Haut- und Bluttests werden immer präziser und schonender. Die MedUni Wien entwickelte etwa einen Mikrochip, mit dem über 100 verschiedene Allergene gleichzeitig getestet werden können.

 

Tipps für AllergikerInnen

  • Pollenwarndienste und -Apps versorgen interessierte Personen mit regionalen Informationen zu Blühbeginn und Pollenflug. Besonders für Allergikerinnen und Allergiker sind detaillierte und täglich aktuelle Polleninformation von Bedeutung.
  • Für Allergikerinnen und Allergiker ist es wichtig, den Pollen aus dem Weg zu gehen.
    • Die Filterung der eingeatmeten Luft durch Pollenfiltermasken, Pollenschutzgitter und Pollenfilter für das Auto kann helfen.
    • Die Freizeitgestaltung sollte auf die Pollen ausgerichtet werden. Aufenthalte im Freien in der Mittagszeit sowie Sport im Freien sollten vermieden werden. Auf der Sonnenseite der Straße wirbeln weniger Pollen durch die Luft. Auf keinen Fall sollte die Wäsche im Freien getrocknet werden.
  • Bewährte Mittel sind Nasenspülungen oder Nasenduschen. Ein Nasengel aus der Apotheke kann Linderung verschaffen.
  • Auf Alkohol sollte verzichtet werden.
  • Wenn man verreist, sollte man eher an die Küste oder in die Berge fahren. Aber auch ein Spaziergang im Wald hilft, denn das Laub ist ein natürlicher Pollenfilter.
  • Öfter den Rasen mähen: Wenn die Gräser kurz sind, kommen sie nicht zum Blühen.

 

 

 

Details und Infos hierzu unter https://www.wien.gv.at/

 

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