Weltumrundung mit dem Fahrrad – Part 1

Hallo an alle Leser von hotelmama.at,

nun ist meine erste Woche quer durch Österreich vorbei, ich habe bis jetzt 406 km geschafft. Ich lasse es langsam angehen, da ich über den Luxus unbegrenzter Zeit verfüge. Ich sollte Tirol Anfang nächster Woche Richtung Schweiz und Italien verlassen.DSC00513

Leute, die ich unterwegs treffe fragen mich immer wo ich mit so viel Gepäck fahre, meine Antwort ist immer dieselbe: Ich fahre nach Afrika, um drei Projekte (Friends4Friends) zu unterstützen. Auf diese Antwort reagieren die Menschen unterschiedlich – die einen können sich das nicht vorstellen, andere unterstützen mich mit einer kostenlosen Übernachtung und wieder andere wünschen mir einfach viel Glück.

Bis jetzt verlief meine Reise ohne große Probleme, das Wetter spielt gut mit und ich kann im Trockenen meine km abarbeiten. Auch das Schlafen an diversen Campingplätzen mach riesigen Spaß, da sie mit dem Nötigsten zum Überleben ausgestattet sind. Wieso Campen? 1. Ist das Wild-Campen verboten in Österreich. 2. Möchte ich meine Wiener-Komfort-Zone allmählich verlassen.

Mit meiner Route bin ich sehr zufrieden, auch wenn die Höhenmeter viel Schweiß kosten, zahlt es sich aus die herrliche Berglandschaft Österreichs mit dem Fahrrad zu genießen. Es muss aber nicht unbedingt per Fahrrad sein, z.B. kann man in drei stunden Autofahrt das Ennstal erreichen, wo sowohl im Sommer und als auch im Winter viele Attraktionen wie Rafting, Bogenschießen, Golf, Wandern uvm. auf euch warten.

DSC00469Das Entfernen von meinen Zahn zwang mich zu einer zweitätigen Pause, da die Nachblutungen sehr intensiv waren. Ich habe zwar noch 30km bis zu meinem Warmshower-Host Jeffrey geschafft, aber das war auch schon das totale Limit 🙂 Die zweite Woche führt weiter über die Berge und ich freue mich auf jeden km.

Ein besonderes Dankeschön möchte ich an Hotel Kaiser Franz Josef, raftingcamp.at und an den Ortnerhof aussprechen, die mich bei der Übernachtung unterstützt haben, sowie an jolani.at, die die schönen Fotos für mich gemacht haben.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,

Peter.

 

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