“Ich will, aber weiß nicht wie…”

Hier sind meine Tipps für Eure Motivation, und diese helfen GARANTIERT!!! #skayabeauty

Ernüchternd, aber doch, müssen wir es einsehen: die Urlaubszeit ist vorbei. Wer es sich geleistet hat ans Meer zu fliegen – der hat sich am „all inclusive“ Buffet o1rdentlich bedient. Wer in Wien geblieben ist, hat sich – wahrscheinlich wie ich – eine Frustplauze an den verregneten Sommertagen angefuttert. Das Semester und der Alltag haben uns wieder voll im Griff. Für alle, die bereits dem Sport verfallen sind, ist es nichts Neues, dass gerade die perfekte Zeit ist damit anzufangen.

Wie nach den Festtagen zu Weihnachten ist die Motivation bei Vielen besonders groß ENDLICH den Schritt zu wagen. Für die Anderen ist es der enttäuschende Blick in den Spiegel nach dem Sommer, wenn man sich wegen der „Bauchtasche“ oder den „Reiterhosen“ wieder nicht in die Öffentlichkeit getraut hat. „Nächsten Sommer schäme ich mich nicht mehr!“ ist der Gedanke, der nun manifestiert werden muss. Um den Vorsatz wahr werden zu lassen müsst ihr es JETZT in die Hand nehmen! Ohne Druck, mit hin und wieder Nascherei und einigen „Kein Bock“- Tagen könnt ihr nächsten Sommer eine tolle Figur abgeben und dem „umgebundenen Pulli“ endlich Adieu sagen.

Wir gehen davon aus DU WILLST ES! JETZT! Das ist nämlich der wichtigste Punkt – WOLLEN! Sich dafür entscheiden endlich mit dem Sport anzufangen. Nimm dir Zeit und setze dich mit Stift und einem Blatt Papier hin. Wenn du folgende Fragen beantwortet hast, ist dir Vieles plötzlich klarer:

 

-) Was möchte ich erreichen?

  • Realistische Ziele setzen (z.B.: bis April möchte ich 7-10 Kilo verlieren)
  • Visualisiere dich in deinem Wunschkörper, nimm dir die Zeit dir vorzustellen was du alles anziehen kannst, wie du dich dabei fühlst und wie sich die Komplimente deiner Mitmenschen anfühlen.

 

-) Wie mache ich das und welche Sportart passt zu mir?

Die passende Sportart zu finden ist nämlich gar nicht so einfach. Was hat dir als Kind Spaß gemacht? Vielleicht hast du ja bereits Tennis gespielt oder Balletkurse besucht bzw. wurdest dazu gezwungen (?). Dann gehe jetzt lieber zum Kampfsport, das wird Spaß machen – versprochen!! Notiere dir alle Arten auf und probiere dich durch die „Tage der offenen Tür“ oder Probetrainings.

Übereifriges Anmelden in einem Studio, in dem man noch nicht trainiert hat, kann zwar den Anschein haben, dass es toll ist, aber wichtig ist :

  • Mag ich das Personal? Ist es geschult und hat überhaupt Bock auf den Beruf? Schließlich bist du auch für ihr Gehalt verantwortlich, willst dafür Erfolge sehen und ein bisschen von ihrem Wissen abgewinnen.
  • Wie ist das Publikum und die Atmosphäre im Studio? Mag ich von den auftrainierten Jungs abschauen und neue Leute kennen lernen? Oder mag ich in Ruhe gelassen werden und nur schnell mein Ding durchziehen? Für jeden Typ gibt es ein passendes Studio – da gebe ich mein Wort drauf!!

 

Zurück zu den Sportarten:

3Du hasst es zu schwitzen oder es löst bei dir allergische Reaktionen aus? Diese Ausrede kenne ich von meinen Freundinnen, also: schwimmen gehen! …und nicht rum fantasieren!!! 🙂

Hast du einen stressigen Alltag und dein Chef ist ein A***? Vielleicht wäre Kickboxen oder Jiu Jitzu das passende für dich, um sich auszupowern – hilft übrigens richtig gut!

Dazu überlege dir auch gut wie du deine Zeit eiteilst. Ja, meine Ausrede war auch immer “zu viel zutun” und “ich bin ja so arm und beschäftigt” … Bei jungen Muttis lass ich es durchgehen. Bei einem normalen 38,5 Stunden Job nicht, denn dein Freund am Sofa wird es auch eine Stunde ohne dir aushalten!! 😛 (No-Hate an Frischverliebte)

Bist du ein Bewegungsmuffel und willst es langsam angehen? Wie wäre es mit Wandern für den Anfang? Spazieren gehen an der frischen Luft ist herrlich, bewirkt keine Wunder beim Abnehmen, aber gesünder bist du auf alle Fälle!!

Eventuell hast du auch die alten Wehwehchen oder Verletzungen als Ausrede genommen – damit ist jetzt Schluss: die Meisten unter uns haben einen Personaltrainer in der Freundesliste der bestimmt kostenlos eine Info geben kann, ansonsten beim Arzt erkundigen oder im Internet recherchieren welche Sportarten man mit „Handicap“ ausüben kann und welche dir im Endeffekt am meisten Spaß macht.

 

Skaya-Tipp:

Universitätssportinstitut Wien www.univie.ac.at bietet ein ausgiebiges Kurs-Programm für Studenten an.

 

 

-) Wie halte ich meine Euphorie langfristig?

Gib am Anfang nicht zu viel Gas! Aus Erfahrung aus meiner Trainer-Zeit, geben die meisten bereits nach einigen Wochen auf – die wichtigsten Wochen deines neuen „Ich“!

Ich verspreche: Wenn du dich bemühst – siehst du die ersten Erfolge bereits nach 4 Wochen, deine Familie/ Freunde und Kollegen schon nach 8 Wochen!!

 

  • Starte langsam. Der anfängliche Muskelkater ist normal – da müssen wir alle durch, dein Körper gewöhnt sich an die Veränderung.
  • Finde Gleichgesinnte! Vielleicht ist ja jemand aus deiner Umgebung in der selben Situation, so könnt ihr euch an den schlechten Tagen gegenseitig motivieren und trösten, falls der Muskelkater mal zu krass ist oder man keinen Bock hat.
  • Wenn deine Auswahl kein Heimtraining ist, suche dir dein Studio bzw. deinen Club so aus, dass es in der Nähe von deinem Zuhause oder deiner Arbeit ist – damit du keine Weltreise zum Sport machen musst, und es als Ausrede an den Tagen verwenden kannst, wo du weniger motiviert bist.
  • Kaufe dir neue Sportklamotten bzw. Zubehör! Nicht nur bei Mädls, auch bei den Jungs löst eine neue Proteindose oder eine neue Trainingsflasche schon neue Motivation aus. Belohne dich mit diesen Kleinigkeiten für deine Ausdauer – Spare lieber bei McDonalds, nicht bei Zubehör 😉

 

Zum Abschluss nicht zu vergessen: 70% sind deine Ernährung – 30% der Sport! Gewöhne dir an, 2-3 Liter Wasser am Tag zu trinken (ja wir wissen es alle, tun es aber trotzdem nicht). Allein dadurch reduzierst du bereits dein Gewicht und regst die Fettverbrennung an. Am Besten eine Flasche bei sich tragen und immer wieder auffüllen. Es gibt auch bereits mehrere kostenlose Apps die dich daran erinnern Wasser zu trinken.

 

  • Großes Glas Wasser vor jeder Mahlzeit hilft dir dich nicht voll zu essen.
  • Mehrere kleine Mahlzeiten statt wie gewohnt 3 am Tag halten den Stoffwechsel aktiv und stoppen den Heißhunger.
  • Kohlenhydrate (Brot, Nudeln, Kartoffeln, Bohnen & Co) am Abend verringern und eher zur leichter Kost greifen.

 

Wer sich an diese Tipps hält und diese in seinen Alltag einbezieht, hat bereits gewonnen 🙂

 

Viel ERFOLG und vor allem SPASS!

 

Wer noch immer Fragen hat, darf sich gerne melden und ich freue mich auf Eure Kommentare.

Kontakt: l.skaya@hotelmama.at

Ein Kommentar
  1. Vielen Dank für diesen tollen, motivierenden und vorallem hilfreichen und persönlichen Artikel!!:) wirklich sehr nett.

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