Vöslauer bekennt sich als bislang einziges österreichisches Unternehmen zu noch mehr Recycling

 

ARA Circular Design Initiative

 

Vöslauer Mineralwasser geht mit gutem Beispiel voran. Der langjährige Nachhaltigkeitspartner der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) bekennt sich im Rahmen der EU Kunststoffstrategie als bislang erstes und einziges österreichisches Unternehmen zu einem noch höheren Einsatz von Rezyklat. Die freiwillige Selbstverpflichtung wurde bereits bei der EU gemeldet und beinhaltet eine Steigerung der aktuellen 3.300 Tonnen rePET auf 5.500 Tonnen rePET bis 2025. Der Abfüller wird dabei vom österreichischen Unternehmen ALPLA, einem weltweit führenden Produzenten von Kunststoffverpackungen, unterstützt.

Die Entwicklung der europäischen Wirtschaft hin zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft gewinnt zunehmend an Fahrt. Und Österreich wird seiner Vorreiterrolle ein weiteres Mal gerecht. Im Jänner 2018 legte die Europäische Kommission im Rahmen des EU Kreislaufwirtschaftspakets ihre Kunststoffstrategie vor. Darin enthalten: ein konkreter Appell an die europäische Wirtschaft, sich zu einem höheren Einsatz von Kunststoffrezyklat zu verpflichten. Bis 2025 sollen in Europa insgesamt 10 Mio. Tonnen Recyclingkunststoff zum Einsatz kommen – das sind dreimal mehr als heute.

Vöslauer als nachhaltiger Betrieb der Zukunft

Als bislang erstes und einziges Unternehmen in Österreich hat sich der Marktführer Vöslauer offiziell zum erhöhten Einsatz von Rezyklaten bekannt und baut damit seine Vorreiterrolle weiter aus: „Schon heute bestehen unsere PET-Flaschen bis zu 70 % aus Recycling-Material – diesen Anteil erreicht kein anderer Getränkehersteller in Österreich. Bis spätestens 2025 wollen wir unser großes Ziel erreichen, jede Vöslauer PET-Flasche aus 100 % rePET herzustellen. Parallel dazu arbeiten wir an neuen Verpackungslösungen und forcieren die sehr erfolgreichen Glas-Mehrweg-Flaschen“, so Vöslauer Geschäftsführer Herbert Schlossnikl. „Der Vöslauer Unternehmensphilosophie entsprechend ist dies für uns ein logischer und konsequenter Schritt sowie eine große Chance, die Zukunft der Kreislaufwirtschat aktiv mitzugestalten.“

Einsatzmöglichkeiten schaffen

„Die Kommission hat die Bedeutung des Einsatzes von Rezyklaten richtigerweise erkannt. Denn hohe Sammel- und Verwertungsquoten – wie wir sie in Österreich seit langem erzielen – sind ohne eine entsprechende Nachfrage nach den gewonnenen Sekundärrohstoffen zu wenig“, erklärt ARA Vorstand Christoph Scharff. „Wir selbst haben mit ARA Circular Design schon den entsprechenden Leistungsbereich geschaffen, wo wir intensiv mit Kunden, Verpackungsherstellern und Forschern einerseits die Rezyklierbarkeit von Verpackungen optimieren – ‚Design for Recycling‘ – sowie andererseits gleichzeitig den Einsatz von Recyclingmaterial signifikant steigern – ‚Design from Recycling‘ – und das bei voller Funktionalität und Attraktivität der Verpackung. Der Vorstoß von Vöslauer freut uns sehr.“

Über die ARA

Seit 25 Jahren agiert die ARA als eine treibende Kraft der österreichischen Abfallwirtschaft. Ursprünglich ein Sammel- und Verwertungssystem, hat sie sich kontinuierlich zum Recyclingexperten, zum Innovationstreiber im Ressourcenmanagement und zum bevorzugten Servicepartner für maßge­schneiderte Entsorgungslösungen und Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt. Sie gilt damit heute als internationales Vorbild. Die ARA besteht aus der ARA AG und ihren Tochterunternehmen ARAplus GmbH, ARES GmbH, Austria Glas Recycling GmbH, DiGiDO GmbH, ERA GmbH, LogMan GmbH und NetMan GmbH.

Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) ist in Österreich Marktführer unter den Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen. Sie organisiert die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen flächendeckend in ganz Österreich. Die ARA steht im Eigentum heimischer Unternehmen und agiert als Non-Profit Unternehmen nicht gewinnorientiert. Für die Sammlung von Verpackungsabfällen aus Papier, Kunststoff, Metall und Glas stellt die ARA den Konsumentinnen und Konsumenten rd. 1,8 Millionen Sammelbehälter zur Verfügung. Zusätzlich sind 1,6 Millionen Haushalte an die Sammlung mit dem Gelben Sack angeschlossen. 2017 sammelten die österreichischen Haushalte 1,077 Millionen Tonnen Verpackungen und Altpapier.

Über die Vöslauer Mineralwasser GmbH

Die Vöslauer Mineralwasser GmbH ist eine Mineralwassermarke mit Sitz im niederösterreichischen Bad Vöslau. Vöslauer ist mit mehr als 40 % Marktanteil die klare Nummer eins am österreichischen Mineralwassermarkt. Das Familienunternehmen beschäftigt aktuell 203 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte 2017 einen Jahresumsatz von 99,4 Millionen Euro.

Für Vöslauer ist die nachhaltige, ressourcenschonende Produktion eine wichtige unternehmerische Verantwortung. Schon heute bestehen Vöslauer PET-Flaschen bis zu 70 % aus rePET (recycelten Flaschen) – ein absoluter Spitzenwert für die gesamte Branche. Für 2025 hat Vöslauer konsequente Ziele definiert: Jede Vöslauer Flasche besteht zu 100 % aus recyceltem Material und das Unternehmen wird 100 % CO2-neutral.

Rückfragen & Kontakt:

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Mag. Sandra Holzinger
Altstoff Recycling Austria AG
Tel.: 01.599 97-300
E-Mail: sandra.holzinger@ara.at

Mag. Nina Prenner
Vöslauer Mineralwasser GmbH
Tel.: 0664/6182141
E-Mail: nina.prenner@voeslauer.at

 

 

 

 

Details und Infos hierzu unter https://www.ots.at/

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